Johannes Wurtz (Werder-Profi, der im Sommer 2012 aus Saarbrücken nach Bremen wechselte):
“Das ist ja ein Riesending. Ich bin gerade im Urlaub auf Kreta und habe total vom Fußball abgeschaltet. Ich wusste von dieser Auslosung nichts und jetzt erfahre ich das. Das ist einfach überragend. Die Mannschaft ist zwar nicht mehr die gleiche wie zu meiner Zeit, aber mit einigen habe ich noch Kontakt, zum Beispiel mit Marc Lerandy, der dort inzwischen Kapitän ist. Außerdem bin ich immer noch Trainer Jürgen Luginger sehr dankbar, der mich damals sehr gefördert hat. Dort habe ich als 19-Jähriger jedes Spiel machen dürfen. Eine bessere Motivation für die Vorbereitung gibt es gar nicht, aber die hätte es in diesem Jahr ohnehin nicht gebraucht. Morgen kehre ich aus Kreta zurück, dann wird die Vorfreude automatisch noch mehr ansteigen.”
Thomas Eichin (Geschäftsführer Sport):
“Der Gegner gehört sicher nicht zu den leichten Losen im Topf. Da müssen wir uns hochkonzentriert vorbereiten. Aber natürlich sind wir der Bundesligist und müssen diese Hürde nehmen. Ich bin auch sicher, dass wir mit Blick auf die vergangenen beiden Jahre ganz besonders motiviert sind. Für Johannes Wurtz ist es sicher eine Riesensache, er kommt ja aus Saarbrücken und wird alles dafür tun, um sich dort wieder zeigen zu dürfen. Ich persönlich freue mich auf die Partie, weil ich die Arbeit von Saarbrückens Trainer Jürgen Luginger verfolge und sehr schätze.”
Robin Dutt (Cheftrainer):
“Das wird ein erster Höhepunkt am Ende unserer Vorbereitung. Die Saarbrücker haben ein gutes Team und sie können voll auf ihren Heimvorteil setzen. Dort wird das Stadion richtig voll sein. Das wird nicht einfach. Aber als Bundesligist sind wir automatisch in der Rolle des Favoriten, die wir auch annehmen. Aber wie schwer so ein Erstrundensieg fallen kann, damit hat Werder ja in den letzten Jahren seine Erfahrungen gemacht.”
Sebastian Mielitz (Werder-Torhüter):
“Wir sind gewarnt, es ist wieder ein Drittligist. Das ist wieder schwer, wir kennen die eigenen Gesetze des Pokals ja bestens. Wir müssen unsere Qualität, die wir im Kader haben werden, endlich mal wieder in einer Erstrunden-Partie auf den Platz bringen. Ich bin sicher, dass wir das schaffen. Im Kopf schwirren uns keine negativen Gedanken beim Rückblick auf die Spiele in Heidenheim und Münster umher. Im Gegenteil: Wir Spieler werden sehr konzentriert sein und das neue Trainerteam wird uns sicher perfekt einstellen.”